Ostermiething/Lochen, 26.8.2026 – „Es reicht jetzt wirklich! Wir brauchen endlich eine Chippflicht und Kontrollen! Die Skrupellosigkeit von Tierquälern kennt keine Grenzen mehr“, sagt Pfotenhilfe-Chefin Johanna Stadler. Anlass für die wütende Reaktion ist, dass vor wenigen Tagen Bewohner eines Wohnblocks in Ostermiething (Bezirk Braunau) aus einem Müllcontainer verzweifelte Babyschreie gehört und nachgeschaut haben. Darin waren tatsächlich zwei weggeschmissene Katzenkinder, die erst rund acht Wochen alt sind und die die Finder zum Tierschutzhof Pfotenhilfe gebracht haben.
„Das ist wirklich tiefstes Mittelalter und so etwas passiert nicht irgendwo im fernen Ausland, sondern jetzt und hier mitten unter uns in der direkten Nachbarschaft! Der Täter hat bewusst in Kauf genommen, dass diese hilflosen Babys da drin ersticken, verdursten, verhungern oder sogar von der Müllpresse zerquetscht werden!“, ist Stadler entsetzt. „Das Tierschutz-Ministerium muss jetzt endlich handeln und sowohl eine Chippflicht für alle Katzen einführen als auch routinemäßige, engmaschige Kontrollen bei privaten Tierhaltern. Seit Amtsantritt dieser Regierung gibt es nicht einmal Entwürfe für Verbesserungen im Tierschutz! Kommen Sie endlich in die Gänge, denn für heute haben sich schon die nächsten drei Katzenbabys – wieder Opfer der Kastrationspflichtignoranz – bei uns angekündigt! Und abgesehen vom Tierleid bleiben Tierschutzeinrichtungen wie die Pfotenhilfe auf einem Großteil der hohen Kosten dieser Missstände sitzen!“
Die Pfotenhilfe sucht jetzt nach Zeugen für diese abscheuliche Tat, auf die bis zu zwei Jahre Gefängnis stehen. Hinweise können über das Kontaktformular auf www.pfotenhilfe.at gegeben werden.