Der heutige internationale Tag zur Abschaffung von Tierversuchen fällt mitten in die Corona-Krise. „Und auch um Medikamente oder Impfungen gegen das Corona-Virus zu entwickeln, fällt Wissenschaftlern sogar im 3. Jahrtausend meist immer noch nichts besseres ein, als den Versuch am lebenden, leidensfähigen, wehrlosen Tier, obwohl der sich längst als überholte und untaugliche Methode erwiesen hat, weil sich die Medikamente beim ohnehin für die Zulassung notwendigen Menschenversuch dann oft ganz anders verhalten“, ärgert sich Pfotenhilfe-Geschäftsführerin Johanna Stadler. „Computermodelle und dreidimensionale Zellmodelle sind da längst viel zuverlässiger. Forschungsmittel werden jedoch weiterhin hauptsächlich für Forschung mit Tierversuchen vergeben.“
Johanna Stadler nach der Entladung: „Das war Liebe auf den ersten Blick. Tick, Trick und Track sind sehr verspielt, wahnsinnig lieb und sehr anhänglich. Im Gegensatz zur Fleischproduktion, wo sie ihr zartes Alter von sieben Monaten nicht einmal erlebt hätten, haben sie wohl noch keine schlechten Erfahrungen mit Menschen gemacht. Auffällig sind die relativ großen Brandwunden an ihren Flanken, die aber mittlerweile verheilt sind und keine Schmerzen mehr verursachen dürften. Unsere neuen Glücksschweinchen vergnügen sich jetzt auf unserer großzügigen Koppel und genießen ihre neue Freiheit und ihr von nun an unbeschwertes Leben. Nach dem ersten Austoben war es erst einmal Zeit für ein Nachmittagsschläfchen in der Sonne, denn so viel Bewegung und frische Luft sind die Neuankömmlinge natürlich nicht gewöhnt.“